Kündigungsfrist nach § 622 BGB und der genaue letzte Arbeitstag
Nur Schätzungen, keine Finanzberatung. Was Sie eingeben, bleibt auf Ihrem Gerät. Geprüft am 18. Oktober 2026.In Deutschland kündigt ein Arbeitnehmer nach § 622 BGB mit vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats. Ein Arbeitgeber braucht nach 2 Jahren Betriebszugehörigkeit 1 Monat, steigend bis 7 Monate nach 20 Jahren. Geht eine Kündigung des Arbeitgebers nach 7 Jahren am 20. Oktober 2026 zu, endet das Arbeitsverhältnis am 31. Dezember 2026.
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2026 · Sätze und Regeln aus den auf dieser Seite genannten Quellen abgelesen (die älteste am 18. Oktober 2026); sie können sich seitdem geändert haben.
Wählen Sie, wer kündigt: der Arbeitgeber oder Sie.
Geben Sie den ersten Arbeitstag und den Tag ein, an dem die schriftliche Kündigung zugeht.
Wenn eine Probezeit vereinbart wurde, geben Sie ihre Monate ein.
Lesen Sie den letzten Arbeitstag, die Länge der Frist und den spätesten Tag ab, an dem die Kündigung für dieses Datum zugehen darf.
Dieser Rechner ermittelt den letzten Tag eines Arbeitsverhältnisses in Deutschland aus den gesetzlichen Kündigungsfristen des § 622 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Geben Sie ein, wer kündigt, wann das Arbeitsverhältnis begann und an welchem Tag die schriftliche Kündigung zugeht.
Die Grundregel. Beide Seiten können das Arbeitsverhältnis mit vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats kündigen. Für den Arbeitnehmer gilt das für die gesamte Beschäftigung, sofern Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag nichts anderes bestimmen.
Längere Fristen für den Arbeitgeber. Hat das Arbeitsverhältnis 2 Jahre bestanden, muss der Arbeitgeber 1 Monat zum Monatsende einhalten; nach 5 Jahren 2 Monate; nach 8 Jahren 3; nach 10 Jahren 4; nach 12 Jahren 5; nach 15 Jahren 6; und nach 20 Jahren 7 Monate. Die Betriebszugehörigkeit zählt bis zum Tag des Zugangs der Kündigung, daher zeigt die Seite auch, wann die nächste Stufe beginnt.
Probezeit. Während einer vereinbarten Probezeit von höchstens sechs Monaten gilt eine Frist von zwei Wochen, zu jedem Tag.
Die Tage zählen (§§ 187, 188 BGB). Der Tag des Zugangs zählt nicht mit. Vier Wochen enden am selben Wochentag vier Wochen später; Monate enden am selben Datum oder am letzten Tag eines kürzeren Monats. Der letzte Arbeitstag ist dann der erste 15. oder Monatsletzte, bei den Fristen des Arbeitgebers der erste Monatsletzte, an oder nach diesem Tag. Die Seite nennt auch den spätesten Tag, an dem eine Kündigung zugehen darf, um das Arbeitsverhältnis zum selben Datum zu beenden.
Form. Eine Kündigung bedarf der Schriftform; die elektronische Form ist ausgeschlossen (§ 623 BGB). Sie wird wirksam, wenn sie der anderen Seite zugeht. Arbeits- und Tarifverträge können längere Fristen vorsehen, Tarifverträge auch kürzere; diese Seite zeigt das gesetzliche Minimum.
Nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses schätzt der Germany Arbeitslosengeld Calculator das Arbeitslosengeld und der Germany Abfindung Calculator die Steuer auf eine Abfindung.
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Nach § 622 Abs. 1 BGB kündigt ein Arbeitnehmer mit vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats, egal wie lange das Arbeitsverhältnis besteht. Arbeits- oder Tarifvertrag können eine längere Frist vorsehen, aber die Frist des Arbeitnehmers darf nie länger sein als die des Arbeitgebers.
Nach § 622 Abs. 2 BGB braucht der Arbeitgeber nach 2 Jahren Betriebszugehörigkeit 1 Monat zum Monatsende, nach 5 Jahren 2 Monate, nach 8 Jahren 3, nach 10 Jahren 4, nach 12 Jahren 5, nach 15 Jahren 6 und nach 20 Jahren 7 Monate. Unter 2 Jahren gelten die vier Wochen der Grundregel.
Während einer vereinbarten Probezeit von höchstens sechs Monaten können beide Seiten nach § 622 Abs. 3 BGB mit zwei Wochen zu jedem Tag kündigen. Die zwei Wochen zählen ab dem Tag nach dem Zugang, und die Probezeit selbst darf nicht länger als sechs Monate vereinbart werden.
Eine Kündigungsfrist beginnt am Tag nach dem Zugang der schriftlichen Kündigung; der Tag des Zugangs zählt nicht mit (§ 187 BGB). Vier Wochen enden dann am selben Wochentag vier Wochen später, und eine Frist von Monaten endet am selben Datum im letzten Monat.
Bei vier Wochen zum Monatsende muss die Kündigung vier Wochen vor dem letzten Tag zugehen, zum Beispiel bis zum 2. November für ein Ende am 30. November 2026. Bei den Monatsfristen des Arbeitgebers muss sie bis zum letzten Tag des Monats zugehen, der entsprechend viele Monate früher liegt.
Nein. § 623 BGB verlangt für die Kündigung und den Auflösungsvertrag die Schriftform und schließt die elektronische Form aus, daher beenden eine E-Mail, eine SMS oder ein eingescannter Brief das Arbeitsverhältnis nicht. Ein unterschriebener Brief auf Papier, der der anderen Seite zugeht, beendet es.
Sätze und Regeln ändern sich; prüfen Sie die Quelle, bevor Sie sich auf eine Zahl verlassen.
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